Hamas-Entwaffnung Israel mit „Bedenken“ zu Trumps Gaza-Plan Israel hat bei den USA Bedenken gegen den von Präsident Donald Trump verkündeten Plan zur Entwaffnung der militanten Palästinenserorganisation Hamas geäußert. Die veröffentlichte Fassung spiegle die israelischen Positionen nicht wider, sagte Doron Spielman, Sprecher des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Online seit heute, 13.24 Uhr Teilen „Israel hat der US-Seite seine Anmerkungen und Bedenken zu dem vorgeschlagenen Rahmen übermittelt“, sagte Spielman. Trump hatte am Freitag erklärt, Israel sei über die mit der Terrororganisation erzielte Vereinbarung „sehr glücklich“ und habe die USA unterstützt. Hamas-Vertreter hatten am Freitag mitgeteilt, dass eine Einigung „in der Frage der Waffen“ erzielt worden sei. Allerdings machen sie die Umsetzung des Abkommens von ersten Schritten Israels abhängig. Sollte Israel der Vereinbarung nicht zustimmen, werde die Hamas diese auch nicht umsetzen. Waffenübergabe an Israel nicht vorgesehen Konkret soll sich die Hamas eigenen Kreisen zufolge bereit gezeigt haben, ihre Waffen unter Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet einstellen. Eine internationale Stabilisierungstruppe und eine neu einberufene palästinensische Polizei sollen dann die Verantwortung im Gazastreifen übernehmen.